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Welche Ausbildung ist die richtige für mich?

Ausbildungstyp und Ausbildungsinhalte (eher wissenschaftlich, eher anwendungsorientiert oder eher praktisch) sind in Einklang zu bringen

Die Berufsvorstellungen sind zum Abitur oft noch ein bisschen verklärt. Wer z.B. ein Chemiestudium mit dem Ziel beginnt, später vielleicht ein Medikament entwickeln zu können, welches den Krebs besiegt, wird im Studium merken, dass das ein viel zu hoch gestecktes Ziel ist. Am Ende des Studiums wird deshalb eine handfeste Aufgabe, wie z.B. Klebstoffe zu entwickeln, mit denen man die Aluminiumdeckel auf Joghurtbecher kleben kann, als mindestens ebenso spannend empfunden. Auch das ist nämlich eine Herausforderung mit vielen Parametern:

Karriereratgeber

Chemiker*innen mit einem Studienabschluss werden im Berufsleben außertariflich bezahlt und können vor allem in einem Chemieunternehmen mit einem hohem Einkommen rechnen. Wer sich im Betrieb bewährt, kann überdies schnell erhebliche Gehaltssteigerungen realisieren. Andererseits ist der Einstellungskorridor relativ stark von der aktuellen Konjunkturlage abhängig. Ist zum Studienabschluss gerade eine Wirtschaftsflaute, kann der Einstieg in den Arbeitsmarkt schwieriger werden.

Folgende Links sind nur ein Einstieg. Wer

"Chemie + ['Ausbildung' oder 'Studium' oder 'Berufsfelder' oder 'Gehalt' usw.]"

googelt, findet etliche Links.

Universitätspersonal ist eher kein guter Karriereratgeber: Lehrstuhlinhaber wollen auf Ihrem Fachgebiet forschen und könnnen das umso besser, je mehr Studienabsolventen es gibt, die bei dem betreffenden Lehrstuhlinhaber promovieren. Die Berufsaussichten der produzierten Absolventen stehen dabei überhaupt nicht im Fokus und es darf angezweifelt werden, ob es überhaupt eine profunde Kenntnis des Arbeitsmarkts gibt.

Links

 


 

Lehrer*in werden

Es ist bekannt, dass aufgrund des aktuell hohen Bedarfs alles, was Beine hat, als Lehrkraft eingestellt wird. Das betrifft ganz besonders Lehrkräfte mit naturwissenschaftlichen Fächern, also auch Chemielehrkräfte. Die Einstellungsaussichten sind also blendend. Bildung ist Ländersache, das betrifft auch die Ausbildung zur Lehrkraft. Weil das also in jedem Bundesland ein bisschen anders ist, war der Arbeitsplatzwechsel in ein anderes Bundesland in der Vergangenheit mitunter problematisch.

Lehrkraft sollte aber nur werden, wer das will und die damit verbundenen Umstände dauerhaft aushalten kann und will. Wer nur den unkündbaren Job will, sollte sich etwas anderes suchen!

Links (Lehramt)